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Anwesend: Präsident, 2 Geschäftsführer, Mein Anwalt und ich…

Mein Anwalt eröffnete das Gespräch mit der Information dass er vorerst nicht als Anwalt sondern als Mediator auftritt. Er sei der Meinung dass sich das ganze um ein Missverständnis handelt und auf beiden Seiten Unklarheiten bestehen. Des weiteren erwähnte er dass dieser kurzfristige Termin maximal bis 15:00 Uhr dauern sollte, da er in weiterer Folge einen Termin hat.

Ich erklärte den Anwesenden möglichst laienhaft die Geschehnisse.

Mir wurde dann vorgeworfen, ich habe eine Tool verwendet um den Server zu knacken. Ich verneinte und sagte dass ich keine Hackersoftware verwendet habe und dies alles mit meinen Berechtigungen möglich war. Mir wurde gesagt, dass es Beweise gäbe, dass ich eine Software auf dem Server platziert habe, ich sagte dann, dass es sich bei dieser Software nicht im entferntesten um eine Hackersoftware handelt, sondern lediglich um einen Dateimanager.

Der Präsident nannte mich dann einen Lügner, da ich ihm am Telefon verneinte dass ich am Freitagnachmittag nochmals eingestiegen bin, sie jedoch die IP-Adresse den zweiten Zugriffs mitprotokollierten… Ich antwortete darauf, dass weitere zwei Personen mit mir im Raum waren und der Zugriff von einem dieser Personen durchgeführt wurde. Dies habe ich aber erst nach dem Telefonat mit dem Präsidenten erfahren… Auf die Frage, wer diese Personen sind, antwortete ich dass ich keine Mitglieder meine Abteilung belasten werde!

Zu diesem Zeitpunkt war also noch nicht klar wer zugegriffen hat.

Das Gespräch endete um 15:05 mit dem Vorschlag: Ich trete zurück, bleibe reguläres Mitglied, keine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, nach 2 Jahre darf ich mich wieder als Funktionär aufstellen lassen.

Mein Anwalt bedankte sich für den Vorschlag, der Ball nun bei uns liegt und wir uns melden werden. Wir verabschiedeten uns und verließen gemeinsam den Landesverband.